Aktuelle Themen & Trends

Neuer Vorstand gewählt

Wechsel an der Spitze der HTAG: Am 11. Februar 2014 wählte die Mitgliederversammlung der HTAG einstimmig einen neuen Vorstand für die kommenden drei Jahre.

 

Dem Vorstand gehören als Vorstandsvorsitzende Dr. Maria Heinelt, als stellvertretender Vorsitzender Ralf Heiß sowie Torsten Vogel und Jürgen Nagel an. Als Schwerpunkt der künftigen gemeinsamen Arbeit in der HTAG kündigte die neue Vorstandsvorsitzende Dr. Maria Heinelt an, Potenziale und Kompetenzen der Mitgliedsunternehmen im Zusammenwirken der Aspekte Fachkräftebedarf – Demografie – Inklusion für die Wirtschaftsstandorte in Thüringen und Hessen nachhaltig zu verdeutlichen.

SPD-Landtagsabgeordnete im bbw Südhessen

„Es ist Aufgabe der Politik, schwerbehinderten jungen Menschen die Teilhabe an Arbeit zu ermöglichen.“ Darüber waren sich die SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Spies, Gerhard Merz, Wolfgang Decker, Regine Müller und die parlamentarische Referentin Hiltrud Wall nach ihren Besuch im bbw Südhessen einig.

 

Mitte Januar machten sich die vier Sozialpolitiker bei einem Besuch in Karben ein Bild von der Arbeit des Berufsbildungswerks Südhessen. „Es freut uns sehr, dass der sozialpolitische Arbeitskreis der SPD sich für unser Unternehmen interessiert und damit seine Wertschätzung für unsere Arbeit zum Ausdruck bringt“, so bbw-Geschäftsführerin Renée Eve Seehof. Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nahm viel Platz in dem Fachgespräch mit der Geschäftsleitung und den zuständigen MitarbeiterInnen ein. Denn mit den bestehenden Förderinstrumenten stehen Menschen mit Behinderung zwar inzwischen einige Möglichkeiten, wie die „Initiative Inklusion“ oder das „persönliche Budget“, zur Verfügung. Aber andere Länder wie z. B. Österreich zeigen, dass weit mehr geht, wenn Inklusion ernst genommen wird. „Da müssen wir ran“, bestätigte der arbeitsmarktpolitische Sprecher Wolfgang Decker. „Es ist eine wichtige Aufgabe der Politik, jungen Menschen mit Behinderung bei der Berufsorientierung und auch der Ausbildung in Betrieben Perspektiven zu eröffnen.“

UN-Behindertenrechtskonvention:
Neue Behindertenberichterstattung

Volle Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung – das ist das Ziel des 2006 von der UN verabschiedeten Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Die 2008 in Kraft getretene UN-Behindertenrechtskonvention konkretisiert die Menschenrechte für die Lebenssituation behinderter Menschen.

Am dritten Jahrestag des In-Kraft-Tretens des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenrechtskonvention) in Deutschland hat sich der wissenschaftliche Beirat zur neuen Behindertenberichterstattung zu seiner dritten Sitzung getroffen. Der neu konzipierte Bericht über die Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen ist ein wichtiger Baustein des Nationalen Aktionsplans. Er soll ein solides Datenfundament bereitstellen, das die tatsächliche Situation von Menschen mit Behinderungen anhand von ausgewählten Lebenslagen darstellt. Der Bericht wird eine Grundlage für zielgerichtetes politisches Handeln im Bericht der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sein.

Neues Nachsorgeprojekt im bbw Südhessen:
„Durchstarten in die Zukunft“

Gleiche Chancen bedeuten nicht immer gleiche Wege. Dazu sind die Menschen zu unterschiedlich. Gerade junge Menschen mit Behinderung oder sozialer Benachteiligung haben oftmals ihr eigenes Tempo und benötigen ganz individuelle Wege ins Berufsleben. Damit die bbw-Teilnehmenden noch besser beim erfolgreichen Wechsel in das Arbeitsleben unterstützt werden können, hat das bbw Südhessen mit „Durchstarten in die Zukunft“ ein neues Projekt initiiert. Mit neuen Förder- und Vernetzungsansätzen sollen die bbw-Auszubildenden bessere Chancen auf eine langfristige Beschäftigung bekommen. Das Projekt setzt dabei auf eine umfassende Unterstützung und Begleitung am Übergang von der Ausbildung in das Berufsleben – in dem Wissen, dass eine gute Nachsorge die beste Vorsorge gegen Arbeitslosigkeit ist.

Kontakt:

BBW Südhessen • Telefon: 06039 482 0 • Fax: 06039 482 199