Ihr gutes Recht

Damit Menschen, die krank oder von einer Behinderung bedroht sind, im Arbeitsleben bleiben können bzw. dort wieder einen Platz finden, hat die Gesetzgebung folgende Leistungen vorgesehen:

  1. Hilfen zur Erlangung oder Erhaltung eines Arbeitsplatzes einschließlich Leistungen zur Aktivierung und  beruflichen Eingliederung
  2. Eine Berufsvorbereitung einschließlich einer erforderlichen Grundausbildung
  3. Berufliche Anpassung und Weiterbildung einschließlich eines erforderlichen schulischen Abschlusses
  4. Eine Berufliche Ausbildung. Das Sozialgesetzbuch IX benennt in § 35 ausdrücklich Berufsbildungswerke und Berufsförderungswerke als spezielle Rehabilitationszentren.

 

Dazu muss zuerst festgestellt werden, ob die gesundheitliche und berufliche Situation Anlass zu einer Rehabilitationsmaßnahme gibt. Ansprechpartner dafür sind die Reha-Berater der Rehabilitationsträger, z.B. der Arbeitsagenturen. Sie klären auch ab, wer der zuständige Kostenträger sein wird. Der Reha-Berater übernimmt nach einer Beratung zum Abschluss und nach der Antragstellung durch die zukünftige Rehabilitandin bzw. den zukünftigen Rehabilitanden auch die Anmeldung in einer geeigneten Reha-Einrichtung.

 

Sieben verschiedene Reha-Träger

  • Träger der gesetzlichen Rententräger (wenn mindestens 15 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt wurde).
  • Bundesagentur für Arbeit
  • Träger der gesetzlichen Unfallversicherungen /Berufsgenossenschaften
  • Träger der Kriegsopferversorgung, Kriegsopferfürsorge und des Rechts auf soziale Entschädigung bei Gesundheitsschäden
  • Träger der öffentlichen Jugendhilfe
  • Träger der Sozialhilfe (zuständig, wenn bei anderen Trägern kein Anspruch besteht).